Selbst wenn du eine Datei mit der richtigen 4x6-Fotogröße sendest, kann ein Labor an den Rändern einen schmalen Streifen abschneiden. Zwei Ursachen stecken dahinter.
1. Das Verhältnis ist nah dran, aber nicht exakt. Labor-Drucker geben auf das ganze Blatt aus, ohne weißen Rand. Wenn deine Datei das 2:3-Verhältnis nur annähernd trifft — etwa 1201×1800 px statt 1200×1800 px — skaliert das Gerät sie auf Blattgröße und schneidet ab, was übersteht. Exportiere die exakten Pixelmaße für den gewählten PPI-Wert statt eines Näherungswerts.
2. Beschnitt und Sicherheitsabstand. Fotodrucker schneiden das Blatt nach dem Druck, und dieser Schnitt ist nicht völlig exakt. Die meisten Labore halten rund 1/8 Zoll — bei 300 PPI etwa 40 px — Sicherheitsabstand zum Blattrand. Wichtiges, das näher am Rand liegt, kann einige Pixel verlieren, was bei Landschaften unsichtbar bleibt, bei einem Gesicht oder einer Textzeile aber deutlich auffällt.
So prüfst du vor dem Senden: schau dir den maskierten Bereich in der Zuschneidevorschau oben an. Liegen Kopf, Hand oder Text näher als etwa 40 px am Rahmenrand, korrigiere den Zuschnitt oder wechsle in den Modus „Einpassen“, damit das ganze Bild erhalten bleibt. Hochformat-Porträts profitieren am meisten von dieser Prüfung, weil der 4x6-Hochformatrahmen auf beiden Seiten nah am Motiv liegt.